
Das DRG dokumentiert die bündnerromanische Sprache seit den ersten schriftlichen Werken des 16. Jahrhunderts
Das Wort im Satzzusammenhang gesprochener und geschriebener Sprache, seine Bedeutung und Anwendung, Formenbildung, Ableitungen und Zusammensetzungen: Das ist der Kern der sachkundlich ausgerichteten Wörterbuchartikel, in denen auch Redensarten und Sprichwörter, Rätsel und Verse etc. nicht fehlen. Als eigentliche Monographien erhellen die grösseren Artikel des DRG den spezifischen Bezug von Wort und Sache.
Das enzyklopädische DRG basiert auf dem lebenden Sprachgebrauch, auf alten und neuen Schriftquellen. Es wird zum vollständigen Inventar bündnderromanischer alpiner Sprache und Kultur. Traditionelles Leben und bäuerlicher Alltag erscheinen im Spiegel des sprachlichen Ausdrucks.
Zu den Benützern des DRG gehören Wissenschafter verschiedenster Sparten, der Romanist und Dialektologe ebenso wie der Kulturhistoriker und Volkskundler. Auch die allgemeine Geschichtsforschung, die Wirtschafts-, Rechts- und Medizingeschichte können aus dem reichen Quellenmaterial des DRG schöpfen.